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AKTIVITÄTEN

Da feste Bauwerke wie Buhnen, Mauern und Deckwerke nicht dazu geeignet sind, den ständigen Sandverlust im Küstenbereich zu verhindern, sind die Sandaufspülungen seit 1972 das wirkungsvollste Mittel gegen den Strandabtrag. Ein Spülschiff saugt etwa zehn Kilometer vor der Westküste ein Sand-Wasser-Gemisch auf und pumpt es über Rohre auf den Strand. In den vergangenen Sommerhalbjahren wurden so die Sanddepots durchschnittlich mit etwa 1 Million Kubikmeter Sand aufgefüllt.

Flyer zu den aktuellen Sandvorspülungen
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Der längste Deich auf Sylt mit etwa 10 Kilometern ist der Nösse-Deich von Morsum bis Tinnum. Insgesamt schützen 22 Kilometer Deichlinie den Osten der Insel.

Die zu Feldern gesteckten Reisigzweige in den Vordünen an der Westküste dienen als Sandfangzäune. Das Ziel: Flugsand soll sich an diesen Stellen ablagern und die Dünen verstärken. Außerdem wird Strandhafer angepflanzt, der mit seinen langen Wurzeln die Dünen sichert.

Lahnungen wurden an der Ostseite der Insel angelegt. Mit Buschreisig gefüllte Doppelreihen aus Holzpfählen bilden Lahnungsfelder, in denen sich Schlick ablagert und verfestigt und so einen natürlichen Wellenbrecher bildet.

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